Villach bis Völkermarkt

Der folgende Abschnitt ist mit Sicherheit der abwechslungsreichste aber auch der längste Teil (ca. 89 km) dieser Radtour. Hier liegen viele Seen in Reichweite und Ausflüge zum Wörther See, Faaker See oder Klopeiner See zahlen sich besonders aus. Noch bevor Sie die Fundstelle von hallstattzeitlichen Gräbern bei Rosegg erreichen, sollten Sie ihr Glück auch im Casino Velden versuchen.

Der Drauradweg führt Sie größtenteils nun auf gut befahrbaren Dammwegen durch das bezaubernde Rosental. Beeindruckende Felsen, Burgen und Seen sorgen für landschaftliche Abwechslung. Highlight auf dieser Etappe ist auch die Büchsenmacherstadt Ferlach, an der man nicht vorbeiradeln sollte.

Faaker See und Mittagskogel (©Kärnten Werbung)
Faaker See und Mittagskogel

Von Villach nach Rosegg
Nun geht’s am linken Drauufer immer flussabwärts, vorbei an der barocken Wallfahrtskirche Hl. Kreuz. Vor der Magdalener Straße passieren Sie den Zentralfriedhof. Achtung hier immer rechts halten. Knapp 1 km hinter der Autobahnbrücke liegt der Silbersee, hier teilt sich auch der Weg. Die Streckenführung bleibt nun meistens am Drauufer und führt am Schloss Wernberg vorbei bis nach St. Ulrich, wo Sie einen Lagerplatz umrunden müssen. Danach geht’s unter der Autobahn durch und parallel zum Bahndamm weiter bis nach Dragnitz und Goritschach. Hier haben nun die Möglichkeit, einen Abstecher zum nahe gelegenen Faaker See zu machen, diesen zu umrunden oder einmal in den See zu springen. Dazu müssen Sie anstatt unter der Brücke hindurch radeln, kurz vor dieser nach links abbiegen.
Der Drauradweg selbst führt Sie unter der Brücke durch, geradeaus bis zum Kraftwerk. Hier verlassen Sie die Drau Richtung Emmersdorf und St. Lamprecht. Eine Schleife führt Sie dann hinauf zur Straße Velden-Rosegg. Von der Brücke aus, sehen Sie dann auch schon das Schloss Rosegg.

Rosegg
In Rosegg angekommen biegen Sie vor der Kirche nach links ab und radeln am Schloss Lichtenstein vorbei. Am Ende der Allee liegt der Ort Duel. Hier macht die Straße einen Knick nach links. Unmittelbar danach müssen Sie nach rechts abbiegen. Alle Tierliebhaber sollten sich hier Zeit für einen Besuch im Tierpark Rosegg nehmen.
Wenn Sie den Tierpark nicht besuchen wollen, müssen Sie sich immer rechts halten. Die Strecke führt nach Frög, vorbei an hallstattzeitlichen Fundstellen. Da diese leider von der Drau überflutet wurden, schwenken Sie nach rechts und umrunden den Hügel. An der nächsten Weggabelung radeln Sie nach rechts, an der Bundesstraße entlang und biegen dann bei nächster Gelegenheit nach links in den Wald ab. Weiter geht’s über eine Brücke, die den Draukanal überspannt, flussabwärts bis zum nächsten Kraftwerk.

Mühlbach
Nach Mühlbach führt die Strecke wieder ans Ufer der Drau zurück bis Sie den idyllischen Ort Dreilach erreichen. Achtung: hier markiert ein Bildstock die Kreuzung, an der Sie nach Längdorf abzweigen müssen. Sobald Sie die ersten Bauernhöfe erblicken geht’s nach links in Richtung Längdorf weg.

St. Jakob im Rosental
Durch Längdorf führt ein asphaltierter Weg, auf dem Sie durch die Felder wieder direkt zur Drau gelangen. Bei den ersten Häusern in Feistritz beschreibt der Weg eine Rechtskurve, gleich darauf geht’s links zum schotterreichen Bett des Rosenbaches hinunter. Links halten und schon geht’s am rechten Ufer der Drau weiter. Nun weitet sich die Drau zu einem Stausee aus.

Feistritz im Rosental
Bei der Einmündung des Großen Dürrebaches verlässt die Route die Drau. Nach einer kleinen Brücke geht’s links nach St. Oswald hinein, an einer Kapelle vorbei. Zunächst wendet sich der Radweg von der Drau ab, führt dann unter einer Straßenbrücke hindurch und kehrt ein wenig später wieder an die Drau zurück. Bleiben Sie immer auf dem Weg, der parallel zur Straße verläuft. Weiter geht’s durch das Naturerlebnisdorf Rosental. Nun wird das Ausmaß der aufgestauten Drau erst richtig deutlich. Bleiben Sie stehen und genießen Sie.
Nach ca. 3 km erreichen Sie erneut ein Kraftwerk und radeln dann bis zu einer kleinen Brücke weiter. Tipp: Ein Abstecher zur Alten Schmiede oder zum Krampusmuseum in Suetschach lohnen sich.

Von Weizelsdorf nach Ferlach
Ab der kleinen Brücke geht’s geradeaus am Damm des Ferlacher Stausees entlang. Nach fast 7 km müssen Sie den Pfeilern der Eisenbahnbrücke ausweichen. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Bahnhof Weizeldorf, von wo aus Sie auch wieder retour nach Klagenfurt bzw. mit Umsteigen nach Villach fahren können. Rund 500m später geht`s unter der Verbindungsstraße Klagenfurt-Loiblpass der Hollenburger Brücke hindurch. Gleich rechts abgebogen, dann links weiter geht es nach ca. 200m rechts über eine Brücke in den Ort Kirschentheuer mit der Carnica Bienenerlebniswelt. Zurück auf dem Drauradweg entlang dem Vorfluter vorbei am Strandbad Reßnig bis zum Kraftwerk Ferlach. Wenn Sie nach links über das Kraftwerk fahren, kommen Sie auf dem R7 über Maria Rain nach Klagenfurt.

Ferlach
Wenn Sie sich beim Kraftwerk rechts halten und über den Hügel fahren, gelangen Sie auf dem R7 direkt ins Zentrum von Ferlach, weltweit bekannt durch die Jagdwaffenerzeugung, das Büchsenmacher- und Jagdmuseum mit seinem Schlosspark, das "Historama" dem Museum für Technik und Verkehr und die St. Martinskirche laden zur Rast ein. Der R7 führt weiter am Loiblbach entlang bis zum Goldenen Brünnl, dem Beginn der Tscheppaschlucht.

Zurück auf dem R1 radl`n Sie am Wildgehege links weiter, bei einer Forellenzucht vorbei, über die Furt des Loiblbaches. Links weiter der Drau entlang, erreichen Sie nach der Überquerung des Waidischbaches das Tipiland mit der Schiffsanlegestelle "Arche Noah", besonders beliebt bei Kindern. Von hier aus ist die Möglichkeit der Vogelbeobachtung im Vogelschutzgebiet Guntschacher Au gegeben. Flußabwärts, 1,5 km weiter, kommen Sie in das schöne Südkärntner Dorf Glainach mit seiner Kirche und einem urigen Gasthaus. Flußabwärts direkt auf der Dammkrone fahrend, erreichen Sie den Bootshafen mit seinen Vogelbeoachtungsstellen. Weithin sichtbar ist die Guntschacher Kirche am anderen Drauufer.

Nach rund 6 km erreichen Sie dann wieder eine Brücke, die über die Drau führt. Sie wechseln das Ufer und radeln gemütlich am anderen Drauufer weiter. 5 km weiter flussabwärts geht es über das Kraftwerk Annabrück an das Südufer zurück. Die Strecke bleibt weiterhin am Flussufer. Weiter geht’s unter der Annabrücke hindurch und am Uferbegleitweg weiter. Nun münden auch einige Flüsse in die Drau. Zuerst ist es die Vellach, dann die Gurk. Und schon verlassen Sie das romantische Rosental und biegen bei der Weggabelung nach links ab und radeln unter der Eisenbahn hindurch.

Seidendorf bis Völkermarkt
Die nächste Draubrücke erreichen Sie nach ein paar Kilometern. Hier können Sie auf einer asphaltierten Straße nach rechts abbiegen, nach Stein und bis zum Klopeiner See weiterradeln. Auch hier sollten Sie ein wenig Zeit für einen Schwumm einplanen. Der Drauradweg selbst führt Sie wieder über eine Brücke. Am Nordufer geht’s dann nach einem Gasthof auf einem Dammweg rechts weiter. Nach ca. 3 km verlässt die Route den Damm und Sie wechseln auf den Begleitweg. Hinauf geht’s zur Burg, dann nach rechts zum Stausee hinunter. Nun radeln Sie einige Meter am Stausee entlang bis Sie zur Bundesstraße gelangen. Nun können Sie auf der Hauptstraße bleiben und gelangen so direkt nach Völkermarkt. Die schönere Strecke führt über den Völkermarkter Stausee. Nach ca. 2,5 km erreichen Sie eine kleine Brücke und radeln dann auf der Mühlgrabenstraße mitten ins Zentrum von Völkermarkt.

Schwierigkeit: leicht
Streckenlänge: 89 km

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Drauradweg bei Wernberg

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