Lienz bis Greifenburg

Auf der zweiten Etappe haben Sie ca. 40 Rad-Kilometer vor sich, vorbei an malerischen Kirchen, Ruinen und der römischen Ausgrabungsstätte Aguntum. Der Radweg ist bereits gut ausgebaut und verläuft bis Oberdrauburg entlang der Drau. Ab Oberdrauburg entfernt sich der Radweg immer wieder vom Fluss.

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Von Lienz nach Nikolsdorf
Startpunkt dieser Etappe ist die Brücke bei der Iselmündung. Nach der Brücke fahren Sie rechts und unter der Bahn hindurch. Links - parallel zu den Schienen - geht es nun dem aspahltierten Radweg entlang am linken Drauufer Richtung Dölsach und Lavant. Beim Kosakenfriedhof in Peggitz können Sie einen Abstecher zum Tristacher See machen, der aber auf der südlichen Seite der Drau liegt. Ein Abstecher lohnt sich auch in die antike Römerstadt Aguntum. Hier führt ein Abzweiger direkt vom Radweg ab. Wenn Sie auf dem Radweg bleiben, können Sie auch einen Abstecher in das beschauliche Osttiroler Dorf Nikolsdorf machen. Hier wartet ein außergewöhnliches Haus auf Sie: ein Spiele-, Lese- und Hörbuchhotel, das Dorfgasthof Tschitscher.

Von Nikolsdorf nach Oberdrauburg
Nun radeln Sie am linken Ufer weiter und lassen bald Osttirol und die Dolomiten hinter sich. Bergfexe aufgepasst: Der Gipfel des Hochstadels bildet mit seinen fast 2.680 m den imposanten Abschluss dieser. Bei der Haltestelle Nikolsdorf wechseln Sie nun wieder aufs rechte Drauufer und radeln durch schöne Waldabschnitte bis nach Oberpirkach.

Oberpirkach
Durch Oberpirkach hindurch führt Sie eine kaum befahrene, aber asphaltierte Straße. Nach einem kleinen Weiler führt die Straße über den Pirkner Bach nach Unterpirkach. Auf der rechten Hangseite taucht die Ruine Flaschberg, auf der gegenüberliegenden Seite die schon zu Oberdrauburg gehörende Hohenburg auf. Über Flaschberg und Ötting gelangen Sie nun nach Oberdrauburg. Hier stoßen Sie auch auf die Bundesstraße, die weiter im Süden über den Plöckenpass nach Italien führt. Auf dieser Straße müssen Sie Bahn und Fluss queren, bis Sie mitten in Oberdrauburg ankommen.

Von Oberdrauburg nach Greifenburg
Gleich hinter der Brücke liegt auf der rechten Seite ein Parkplatz. Dort verlassen sie die Hauptstraße nach rechts und radeln über einen Feldweg unter der Bahn hindurch. Nach rund 1,5 km kommen Sie zu einer Brücke, die über den Tobelbach führt. Hier würde sich ein Ausflug in das 2,5 km entfernte Natur- und Kräuterdorf Irschen, bekannt durch seine Kräuter-Erlebnis-Stationen, auf jeden Fall auszahlen.
Weiter geht’s geradeaus durch einen Laubwald. Nach etwa 150 m überqueren Sieden Medritschbach. Dann schlägt die Route einen Haken nach links und der Drauradweg nähert sich wieder der Bahn und folgt deren Verlauf bis Dellach. Beim Bahnhof in Dellach angekommen gelangen Sie an eine Querstraße, der Sie links bis ins Zentrum folgen.

Dellach
Ab Dellach geht es nun am südlichen Ufer der Drau weiter. Nach der Querung biegen Sie vor dem Sportplatz nach links ab. Über eine Wiese zu einer kleinen Holzbrücke, dahinter auf einer gut befahrbaren Forststraße radeln Sie ca. 3 km in den benachbarten Ort Feistritz weiter.

Feistritz
In Feistritz selbst folgen Sie der Straße bis zur Brücke über den Feistritzbach. Wenige Meter weiter können Sie entweder der Straße direkt nach Berg im Drautal folgen oder, wenn Sie gleich weiterradeln möchten, nach rechts abzweigen.

Berg im Drautal
Nach der Brücke in Feistritz geht’s nach rechts in den Wald hinein. Nun ist eine kurze Steigung ist zu überwinden. Ab der nächsten Rechtskurve geht es dann aber wieder eben dahin. Achtung: bis Amlach immer links halten. Die enge Straße führt Sie mitten durch den Ort und immer näher zur Drau hin, wo Sie entlang der Drau in Bruggen nach Greifenburg, das Ziel unserer 2. Etappe, abbiegen müssen.

Schwierigkeit: leicht
Streckenlänge: 40,9 km

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Oberes Drautal

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